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19.Jahrhundert bis heute


Gegen Ende des 19.Jahrhunderts begannen sich unter dem Eindruck der nahen wachsenden Kaiserstadt und Metropole, Schöneiche und Klein Schönebeck zur Vorortvillensiedlung und Waldgartenstadt von Berlin zu entwickeln. Die eigentliche Verbindung mit Berlin und später dem nahen Industrieort Rüdersdorf kam aber erst ab 1910 mit dem Entstehen der Schöneicher Straßenbahn zustande. Seit ihrem Bestehen und dem Ausbau der Berliner Stadtbahn durch Siemens, ab den 80er Jahren des 19.Jahrhunderts, konnten Einwohner unseres Ortes in Berlin Arbeit finden. Hierdurch veränderte sich der Charakter der bis dahin dörflichen und damit landwirtschaftlich genutzten Gegend wesentlich. Das 1892 entstandene Fichtenau wurde zum Wohnsitz in Berlin tätiger Beamter. Auch der Fremdenverkehr entwickelte sich besonders in den 20er Jahren dieses Jahrhunderts hier gut, begünstigt durch viele Gaststätten und Pensionen.

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Fichtenau war in dieser Zeit Luftkurort und auch wegen der kulturellen Aktivitäten seiner Vereine von Gästen gern besucht.

Auch heute sollte Schöneiche einerseits durch seine grüne Umgebung wohnenswert bleiben, andererseits sollte sanfter Tourismus ausgebaut werden und das Vereinsleben zu neuer Blüte erstarken.

Auf Grund ihres ökologischen Engagements war die Gemeinde 1997 einer der Preisträger im Projekt "TAT-Orte. Gemeinden im ökologischen Wettbewerb" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Urbanistik.



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