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Kinder, Kinder, Kinder

In der kinder- und familienfreundlichen Waldgartenkulturgemeinde Schöneiche bei Berlin steigt die Zahl der Kinder im Ort und damit auch in den Kindertagesstätten weiter an.

Im Jahr 2000 wurden noch 475 Kinder in den acht Kindertagesstätten der Gemeinde mit einer Gesamtkapazität von 565 Plätzen betreut. Nun sind es 789 Kinder im Jahr 2008, eine Zunahme um 65%, in sieben Kindertagesstätten mit einer Ausnahmekapazität von 845 Plätzen. Die Regelkapazität in den sieben Kindertagestätten beträgt 562, zusätzlich stehen Plätze durch Doppelnutzungen für die Schulhorte und befristete Mehrplätze in Kindergarten und Krippe zur Verfügung, z.B. mit dem Cottage der ehemaligen Lindenschule. Mit Fertigstellung der neuen Kindertagesstätte Grätzsteig 11A gegenüber dem Sportplatz, Baubeginn war im Frühjahr 2008, wird die Regelkapazität aller Kindertagesstätten in Schöneiche bei Berlin ab Februar 2009 insgesamt 662 betragen. Die Anfang 2009 vorhandene Gesamtkapazität wird nicht ausreichend sein wird für alle Kinder im Ort. Die Gemeinde muss wohl noch 50 bis 60 Plätze neu bauen. Auch für den Hort an der Bürgelschule fehlen ausreichend Plätze, hier ist ein Erweiterungsbau erforderlich.

Darüber hinaus werden 50 Kinder in Tagespflegestellen betreut und 45 Kinder sind in Kindertagesstätten außerhalb der Gemeinde (Woltersdorf, Erkner, Berlin) untergebracht.

Die Gemeinde hat seit 1997 trotz knapper Investitionsmittel kontinuierlich auch in Kindertagesstätten investiert:

  • Dorfstraße 40 (Storchenturm)
  • Karl-Marx-Straße 2-4 (Pusteblume),
  • Dorfaue 27 (Orgelpfeifen)
  • Heuweg 79 (Heupferdchen)
  • Prager Straße 31A (Tausendfüßler)
  • Lindenstraße 5 (Unterm Regenbogen)
  • Grätzsteig 11A (Neubau, Fertigstellung 2009)

Die steigende Zahl der Kinder wirkt sich auch positiv auf die Grundschulen im Ort aus, da nach der niedrigsten Zahl von 56 Einschülern vor fünf Jahren nun wieder vier Klassen mit 103 SchülerInnen eingeschult wurden. Die Kapazität der beiden zwischen 1997 und 2002 modernisierten und erweiterten Grundschulen ist ausreichend für eine Vierzügigkeit, auch eine Fünfzügigkeit kann ausnahmsweise verkraftet werden.

Schöneiche bei Berlin, 15.09.2008

 

1.142 Gewerbe angemeldet in Schöneiche bei Berlin

  • In der Waldgartenkulturgemeinde Schöneiche bei Berlin waren zum 30.06.2008 insgesamt 1.142 Gewerbe angemeldet. 1990 gab es im Ort 56 angemeldete Gewerbe.
  • 247 Gewerbe (22%) sind Handwerksbetriebe, 139 Gewerbe (12%) sind Handelsbetriebe, 37 sind Reisegewerbe und 711 sind sonstige Gewerbe.
  • 831 Gewerbe (73%) sind Einzelunternehmen, 135 (12%) sind als GmbH eingetragen und 58 (5%) sind eine GbR.
  • In der ersten Jahreshälfte gab es 73 Anmeldungen und 67 Abmeldungen.
  • Im Gewerbegebiet Schöneiche-Nord (August-Borsig-Ring, Werner-von-Siemens-Straße und Otto-Lilienstraße) sind 45 Gewerbe angemeldet und im Gewerbegebiet Flora sind 29 Gewerbe angemeldet. 28 Gewerbe gibt es im bisherigen Ortszentrum und 14 im Commerzzentrum Berliner Straße.

Schöneiche bei Berlin, 15.09.2008

 

Straßenbau in Schöneiche bei Berlin

Die Waldgartenkulturgemeinde Schöneiche bei Berlin hat seit 1991 mit sehr großem Engagement in Straßenbaumaßnahmen investiert, trotz knapper Finanzmittel in der Gemeindekasse. Durch Fördermittel, die die Verwaltung beantragt hat, wurden manche Vorhaben erst möglich gemacht.

Seit 1991 wurden folgende 39 Straßenbaumaßnahmen in Schöneiche bei Berlin vom Land, von der Gemeinde oder von Bauträgern durchgeführt, davon 20 Straßenbaumaßnahmen mit der Gemeinde als Straßenbaulastträger und Bauherr:

  • Dorfstraße
  • Schöneicher Straße
  • An der Reihe
  • Kalkberger Straße
  • Neuenhagener Chaussee
  • Friedrichshagener Straße
  • Rahnsdorfer Straße
  • Woltersdorfer Straße (1. Bauabschnitt)
  • Jägerstraße
  • Kieferndamm (1. Bauabschnitt)
  • Werner-von-Siemens-Straße
  • August-Borsig-Ring
  • Otto-Lilienthal-Straße
  • Walter-Dehmel-Straße
  • Stegeweg
  • Kirchstraße
  • Am Rosengarten
  • Blumenring
  • Krokusweg
  • Irisweg
  • Veilchenweg
  • Wollgrasweg
  • Heckenrosenweg
  • Glockenblumenweg
  • Fingerhutweg
  • Efeuweg
  • Distelweg
  • Butterblumenweg
  • Annemonenweg
  • Hannestraße
  • Babickstraße
  • Potsdamer Straße (1. Bauabschnitt)
  • Arndtstraße
  • Friesenstraße
  • Körnerstraße
  • Neue Watenstädter Straße
  • Grüner Weg
  • Heinestraße
  • Paul-Singer-Straße

Weiterhin gab es z.B. noch den Bau des kombinierten Geh- und Radweges an der Brandenburgischen Straße oder an der Waldstraße. Im Wohnbereich Schöneiche wurden zahlreiche Gehwege gebaut. Fast im gesamten Ort wurden neue Straßenlampen aufgestellt, insgesamt über 2.000 Lampen.

Zurzeit gibt es Planungen für folgende Straßen:

  • Dorfaue
  • Kieferndamm (2. Bauabschnitt)
  • Forstraße
  • Berliner Straße

Zurzeit werden auch Planungen für weitere Straßen vorbereitet.

Bei allen beitragspflichtigen Straßenbaumaßnahmen wurden die Anlieger rechtzeitig informiert und bei Anliegerversammlungen wurden die Straßenbauplanungen vorgestellt. Die Anlieger wurden über die voraussichtlichen Kosten und die Anliegerbeiträge informiert. Bei allen Straßenbaumaßnahmen gab es grundsätzliche Übereinstimmung zu den Planungen. Die Entscheidung über Straßenbaumaßnahmen trifft allein die Gemeindevertretung. Und bei allen Straßenbaumaßnahmen gab es eindeutige parteiübergreifende Mehrheiten in der Gemeindevertretung. Der Bürgermeister setzt dann die Beschlüsse der Gemeindevertretung um.

Alle Straßenbaumaßnahmen müssen sparsam und wirtschaftlich geplant und ausgeführt werden. Durch öffentliche Ausschreibungen wird gewährleistet, dass das wirtschaftlich günstigste Angebot einer Firma ausgewählt wird.

Die Beteiligung der Anlieger an den Straßenbaukosten wird durch zwei Satzungen der Gemeinde festgelegt. Diese beiden Satzungen, Erschließungsbeitragssatzung und Straßenausbaubeitragssatzung, wurden von der Gemeindevertretung mit klaren Mehrheiten beschlossen. Auch hier führt der Bürgermeister mit der Verwaltung die Beschlüsse der Gemeindevertretung aus.

Die Aufstellung zu den Straßenbaumaßnahmen belegt, dass in der Waldgartenkulturgemeinde Straßenbau eine hohe Priorität bei Investitionsvorhaben hat.

Schöneiche bei Berlin, 18.09.2008

 

Weiterführende Schule für Schöneiche bei Berlin

Die Waldgartenkulturgemeinde Schöneiche bei Berlin hat seit 1991 mit sehr großem Engagement in Erziehung und Bildung investiert, trotz knapper Finanzmittel in der Gemeindekasse. Durch Fördermittel, die die Verwaltung beantragt hat, wurden viele Vorhaben erst möglich gemacht.

Fünf Kindertagesstätten wurden neu gebaut und zwei Kindertagesstätten modernisiert. 800 Kinder werden in den Kindertagesstätten betreut, erzogen und gebildet. Zwei moderne Grundschulstandorte für maximal 800 SchülerInnen sind entstanden, beide sind sehr beliebte Ganztagsgrundschulen mit modernen Sporthallen. Eine moderne Musikschule wurde gebaut, in die heute 400 Musikschüler gehen.

Die Gesamtschule in der Prager Straße wurde 2003 aufwändig modernisiert, um diese weiterführende Schule im Ort zu erhalten. Durch das Wahlverhalten von SchülerInnen und Eltern kamen zu wenig Schüler, deshalb musste diese weiterführende Schule leider geschlossen werden. Die Eltern haben sich demokratisch gegen diese weiterführende Schule entschieden.

Die Gemeinde drängt seit Jahren beim Landkreis und beim Bildungsministerium darauf, dass es wieder weiterführende Schulen in Schöneiche bei Berlin gibt. Bürgermeister Jüttner fordert mit Nachdruck ein Gymnasium und eine Oberschule. Alle Schöneicher Schülerinnen und Schüler sollen hier in eine weiterführende Schule gehen können. Eine staatliche Schule verlangt kein Schulgeld, dadurch haben alle SchülerInnen unabhängig vom Familieneinkommen die Möglichkeit, auf eine weiterführende Schule zu gehen. Landkreis und Bildungsministerium haben bisher abgelehnt, eine staatliche Schule zu genehmigen mit der Begründung, in Erkner und Rüdersdorf gibt es ausreichende weiterführende Schulen.

Die Gemeindeverwaltung hat mit Unterstützung der Bürgerinitiative Pro Schule mit 9 privaten Schulträgern Gespräche geführt, um weiterführende Schulen nach Schöneiche bei Berlin zu holen. Im Ergebnis der intensiven Gespräche haben sich zwei private Schulträger gemeinsam bereit erklärt, in Kooperation in der Gemeinde eine Oberschule und ein Gymnasium einzurichten. Es gab eine Anhörung im Bildungsausschuss und eine öffentliche Veranstaltung mit über 100 Eltern. Bildungsausschuss und Eltern sprachen sich einhellig für diese beiden Schulträger als optimale Lösung aus. Der private Schulträger für das Gymnasium hat öffentlich erklärt, dass er auf seine Kosten ein neues Schulgebäude neben dem Sportplatz an der Berliner Straße errichten wird.

In der Gemeindevertretung haben nur 7 Gemeindevertreter für diese beiden privaten Schulen gestimmt, 5 haben mit Nein gestimmt und 6 haben sich enthalten. Keine klare Mehrheit für diese Schulen. Der Beschluss hatte folgenden Inhalt:

Die Gemeindevertretung beschließt:

  1. Die Gemeindevertretung begrüßt das Vorhaben des Schulträgers ASG – Anerkannte Schulgesellschaft mbH

zur Ansiedlung einer weiterführenden Privatschule mit der Schulform Gymnasium mit Abitur

in der Gemeinde Schöneiche bei Berlin auf der Grundlage des „letter of intend“ vom 24.06.2006
sowie auch das Vorhaben des Schulträgers
DOCEMUS – Docemus Privatschulen gGmbH

zur Ansiedlung einer weiterführenden Privatschule mit der Schulform Oberschule

in der Gemeinde Schöneiche bei Berlin.

  1. Die Gemeinde wird die Ansiedlung der beiden sich grundsätzlich ergänzenden Vorhaben im Rahmen der Möglichkeiten der Gemeinde unterstützen, insbesondere bei den planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung von Schulstandorten.
  2. Der Bürgermeister wird beauftragt, in Abstimmung mit den beiden Schulträgern der Gemeindevertretung geeignete Vorschläge für eine sozialverträgliche Zugänglichkeit beider Schulen vorzulegen.
  3. Die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde sollen in geeigneter Weise, z.B. durch Einwohnerversammlungen, gemeinsam mit dem Vorhabenträger fortlaufend über die beiden Vorhaben informiert werden.

Anwesende: 18  Ja – Stimmen: 7 Nein – Stimmen: 5 Enthaltungen: 6

Durch diesen Beschluss mit der niedrigen Zahl von Ja-Stimmen waren die Privatschulträger sehr irritiert. Der Schulträger, der die neue Schule bauen wollte, hat sich dann zurückgezogen, auch weil er in der Gemeindevertretung nicht genügend Unterstützung gefunden hat.

Die Gemeinde hat nun beschlossen, einen Bebauungsplan für die privaten Grundstücke neben dem Sportplatz an der Berliner Straße aufzustellen, damit dort eine weiterführende Schule gebaut werden kann. Die Gemeinde wird weiterhin beim Landkreis und beim Bildungsministerium darauf drängen, dass Schöneiche bei Berlin zwei weiterführende Schulen bekommt. Auch private Schulträger sind in der Gemeinde willkommen, aber bisher hat kein privater Schulträger auch auf Nachfragen des Bürgermeisters sich bereit erklärt, eine neue Schule auf seine Kosten zu bauen. In der Maßnahmenkonzeption des Bürgermeisters ist der Neubau von weiterführenden Schulen vorgesehen.

Schöneiche bei Berlin, 18.09.2008

 

Aufstellen von 10 neuen Hundekottütenbehältern

Bis Ende Mai werden durch den Baubetriebshof der Waldgartenkulturgemeinde Schöneiche bei Berlin im Ortsgebiet weitere 10 Hundekottütenbehälter aufgestellt. Grund dafür sind die positiven Erfahrungen mit den bereits aufgestellten Behältern, die von Hundebesitzern genutzt werden.

Sie sollen mit dazu beitragen, im Ort „häufchenfreie Straßen und Plätze“ zu schaffen und gleichzeitig die Hundebesitzer an ihre gesetzliche Pflicht erinnern, den abgesetzten Kot des Hundes zu beseitigen.

Die neuen Standorte werden sein:

  1. Eingang zum Schlosspark Schöneicher Str. – Nähe Ortstafel
  2. Dorfaue Nähe Priesterpfuhl
  3. Mittelstreifen Jägerstraße – Höhe Arndtstraße
  4. Schmuckecke Friedrichshagener Str. / Heinrich-Mann-Str.
  5. Goethepark - Eingang Goetheeiche
  6. Goethepark - Eingang Kastanienstraße
  7. Mühlenweg - Zugang Rahnsdorfer Str.
  8. Mühlenweg - Zugang Brandenburgische Str.
  9. Dorfaue – Querweg Bäckerpfuhl
  10. Brandenburgische Str. - Rathaus  

Daher nochmals die Bitte an alle Hundebesitzer: nutzen sie bitte diese Möglichkeit der Hundekotbeseitigung. Lob und Anerkennung ihrer Mitmenschen sind ihnen sicher und sie riskieren auch keine Bußgelder.

Hundekot beeinträchtigt das Wachstum von Bäumen und Sträuchern. Er kann die Gesundheit von Kindern gefährden. Die Aufnahme des Hundekotes mittels Tüte bedeutet jedoch für sie und für ihren Hund keine Gesundheitsgefahr.

Schöneiche bei Berlin, 25.04.2008

Heinrich Jüttner
Bürgermeister