Hilfe in der Corona-Krise

Silbertelefon
Ein Gesprächsangebot für Ältere, die einfach mal reden möchten. Bundesweit verfügbar, täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 70 80 90 von Silbernetz. (www.silbernetz.org)

Fit bleiben
Bewegung tut gut – gerade wenn wir viel Zeit zu Hause verbringen. Auf der Internetseite der Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg (FAPIQ) finden Sie dazu ein Angebot. Kombiniert mit Spaziergängen in der Natur können Sie sich so auch in der Corona-Krise fit halten.

MDK – Medizinischer Dienst der Krankenkassen
Zum Schutz von pflegebedürftigen und vorerkrankten Menschen führt der MDK ab sofort keine persönlichen Begutachtungen mehr durch, um eine Pflegebedürftigkeit festzustellen. Sowohl in Pflegeheimen als auch Zuhause. Es werden vorhandene Daten genutzt und telefonische Hilfe angeboten. (www.mds-ev.de)

Tipps für Angehörige zum Umgang mit Demenzkranken
Beratungstelefon der Alzheimergesellschaft Brandenburg: 0331/273 46 111 (montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 - 18 Uhr). Ausführliche Informationen der Alzheimergesellschaft Brandenburg

Tipps von der Internetseite der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen:
Wie Ältere sich selbst und andere schützen können
Das Coronavirus ist für ältere Menschen und für Personen mit Vorerkrankungen besonders gefährlich. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer schweren Erkrankung stetig an. Wenn Alter und eine schon bestehende Grunderkrankung zusammenkommen, ist die Gefährdung besonders hoch. Ältere Menschen sind deshalb aufgerufen, Risiken zu meiden. Um sich selbst und andere zu schützen, rät die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen) zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zu folgenden Maßnahmen:

  • Reduzieren Sie soziale Kontakte soweit möglich, auch zu Gleichaltrigen, denn auch sie können Überträger sein.
  • Meiden Sie derzeit jeden unmittelbaren Kontakt zu Enkelkindern. Die Großeltern sollten möglichst nicht in die Betreuung einbezogen werden.
  • Gehen Sie nicht in Arztpraxen, rufen Sie im Bedarfsfall dort an, und fragen, wie Sie sich verhalten sollen.
  • Gehen Sie, falls möglich, nicht in Apotheken, bestellen Sie benötigte Arzneimittel per Telefon und lassen Sie sich diese liefern oder nehmen Sie, wenn möglich, Hilfe aus der Familie oder der Nachbarschaft an.
  • Nehmen Sie Bring- und Lieferangebote an: durch Familie und Nachbarn, durch Supermärkte.
  • Halten Sie ihre sozialen Kontakte über Telefon oder, wenn möglich, über Skype aufrecht.
  • Begrenzen Sie die Zahl der Personen, die in Ihre Wohnung kommen, auf ein Minimum.
  • Nutzen Sie das schöne Wetter, um spazieren zu gehen. Das stärkt Ihre Abwehr. Halten Sie auch dort mindestens zwei Meter Abstand, wenn Sie Bekannte treffen!